Verpackungsmüll: Anstatt im Supermarkt die in Plastik abgepackten To-Go-Jausenpakete kaufen, das Mittagessen für die Arbeit eher mit frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln selbst zubereiten und in wieder verwendbaren Glas- oder Edelstahlbehältern transportieren. Einweg-Kaffeebecher gegen einen Thermobecher aus Edelstahl tauschen. Reformhäuser, Bauern- und Wochenmärkte und Unverpackt-Läden bieten Snacks häufig ohne Plastikverpackung an.
Plastik in der Küche: Kunststoffboxen gegen unbedenklichere und langlebigere Glas- und Edelstahlbehälter austauschen. Eine Alternative für Alu- und Frischhaltefolien sind wiederverwendbare (Bienen-)Wachstücher. Backpapier sind häufig mit einer Antihaftbeschichtung überzogen. Als Alternative können Bleche und Formen dünn mit Öl bestrichen werden. Plastiktrinkhalme können gegen Trinkhalme aus Edelstahl oder bruchfestem Glas getauscht werden.
Plastik im Bad: Seifenspender aus Plastik sind zwar sehr praktisch, werden aber häufig nur als Einwegprodukt verwendet. Da lohnt sich der Umstieg auf handgemachte (Natur-) Stückseife. Als Alternative für Shampoos und Duschgele in Kunststoffbehältern bieten sich ebenfalls rückfettende Seifen an, die kein Mikroplastik und keine Silikone enthalten. Naturkosmetikprodukte oder selbstgemachte Alternativen, wie Roggenmehlshampoo und Kaffeesatzpeeling, sind oft preiswerter, ergiebiger und besser verträglich als konventionelle Produkte.
Haushalt: Geschenksackerln und –schachteln können aus Altpapier selbst gebastelt werden, und sind eine nachhaltige Alternative zu neugekauften Produkten. Bei Kleidung auf hochwertige und faire Produkte setzen und Nein zu Fast Fashion sagen. Flohmärkte mit Second-Hand-Kleidung bieten oft schöne Einzelstücke und Schätze. Selbstgemachte Putz- und Waschmittel sind eine umweltfreundlichere Alternative. Mit Waschsoda, Natron, Kernseife, Zitronensäure und Essig lassen sich viele Produkte ersetzen.
Weitere Tipps: Vor unnötiger Werbeflut schützt ein „Keine-Werbung-Aufkleber“ am Postkasten. Auch Zero-Waste-Initiativen freuen sich über Unterstützung. Nicht vergessen: Jeder kleine Schritt ist wichtig, daher auf die eigenen Plastikspar-Erfolge stolz sein.